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Ghost Factory Racing

Copyright: Andreas Dobslaff zVg Ghost Factory Racing Team

Die Saison 2018 war wohl die erfolgreichste in der Geschichte des Ghost Factory Racing Team. Sieben Siege in sieben Weltcuprennen, ein XCE-Weltcupsieg, zahlreiche nationale Meistertitel, ein EM-Titel und Medaillen bei der Weltmeisterschaft sind nur ein Auszug aus den Erfolgen des vergangenen Jahres. Deshalb setzt das Team auch zukünftig auf Konstanz. Lediglich ein Neuzugang stößt für die kommenden zwei Jahre zur Equipe aus Waldsassen. Zusammen mit einem neuen Reifensponsor geht es um den gemeinsamen Weg zu den olympischen Spielen in Tokio 2020.

Bereits 2011 startete das Ghost Factory Racing Team als reines Damenteam erstmals als Werksteam von Ghost im internationalen Umfeld. Im Laufe der Jahre konnte das Team viele Medaillen und Siege erringen, doch ein Jahr wie 2018 war sicherlich außergewöhnlich. Die im Vorjahr deutlich verjüngte und neu aufgestellte Mannschaft konnte sich als das wohl bekannteste Damenmountainbiketeam weiter etablieren und die Erfolge geben der Entscheidung recht: «Wir haben für 2018 vieles umgestellt und rückblickend waren das die richtigen Entscheidungen. Mit dem neuen und jüngeren Kader konnten wir wirklich mehr als nur einen Schritt nach vorne machen. Im Hintergrund laufen noch ein paar Veränderungen die uns noch professioneller arbeiten lassen und den Athletinnen noch bessere Trainingsmöglichkeiten bieten. Deshalb halten wir an unserer Strategie fest, auch 2019 werden wir mit unserem jungen Damenteam angreifen und freuen uns auf unsere neue Athletin», so Thomas Wickles der Team Manager des Ghost Teams.

Das Team begann bereits im Herbst, unterstützt durch Kurt Exenberger, an ihrer Fahrtechnik zu arbeiten. Der frühere österreichische Nationaltrainer ist eines der bekanntesten Gesichter, wenn es um Fahrtechniktraining und Fortbildungen geht. Bereits seit 20 Jahren gibt der Tiroler professionell sein Wissen an Hobbyradler, aber vor allem auch Profisportler weiter. Zahlreiche Profis im Weltcupzirkus haben ihre Technik und Fähigkeiten von ihm erlernt. Auch die Damen des Ghost Teams waren in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal mit dem Experten unterwegs. Diese Zusammenarbeit wird zukünftig noch weiter vertieft um den Anforderungen des modernen XCO Sports gerecht werden zu können: «Ich freue mich sehr, noch mehr mit den Ghost Mädels zu arbeiten. Grundsätzlich ist es sowieso schön mit motivierten Sportlern zu arbeiten, wir konnten aber in unseren ersten Einheiten hier schon viel erreichen. Wenn man natürlich nach kurzer Zeit schon Fortschritte sieht, macht es umso mehr Spaß und bringt alle Seiten voran» so Kurt Exenberger.

Das Team um Barbara Benko (Ungarn), Anne Terpstra (Niederlande), Sina Frei (Schweiz) und Lisa Pasteiner (Österreich) wird durch Marika Tovo aus Montebello Vicentino in Italien ergänzt. Der Neuzugang konnte schon 2018 in ihrem ersten U23-Jahr mit einem dritten Rang in Nove Mesto, dem dritten Rang bei der WM und dem zweiten Platz bei der Europameisterschaft überzeugen – bei all diesen Erfolgen stand die italienische Meisterin mit ihrer neuen Teamkollegin Sina Frei auf dem Podest. Dabei brauchte es einige Zeit sie für den Wechsel vom Basketball zum Mountainbikesport zu überreden und auch dann war es noch ein schwerer Weg: «Ich wusste überhaupt nicht, wie man Mountainbike fährt.» Und so musste sie sich bei ihrem ersten Rennen nach wenigen Metern im Regen und Schlamm geschlagen geben. Aber mit ihrer Beharrlichkeit und ihrer Leidenschaft für den Sport schaffte sie es innerhalb weniger Jahre, sich an die Spitze des italienischen Nachwuchses zusetzen: «Ich bin sehr stolz jetzt Teil des Ghost Factory Racing Teams zu sein. Ich habe bereits im Herbst bei einem ersten Technikcamp alle anderen Damen und Betreuer kennenlernen dürfen und fühle mich sehr wohl. Im Dezember waren wir nochmal alle zusammen in einem Trainings- und Testcamp und ich bin begeistert von der Professionalität mit der alle im Team arbeiten. Ich freue mich wahnsinnig auf die Saison und kann es kaum erwarten, bis es losgeht.» Die Italienerin wird versuchen, ihre Leistungen aus der vergangenen Saison zu bestätigen und sich im U23-Feld zu etablieren.

Die Saison beginnt für das Team traditionell gemeinsam auf Zypern im Februar 2019 mit dem Cyprus Sunshine Cup. Bis dahin bereiten sich die Athletinnen größtenteils eigenständig vor und starten unter anderem bei diversen Cyclocrossrennen in Europa.

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